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Düsseldorf: Verkehrseinschränkungen wegen erwarteter Iran-Demonstrationen mit über 20.000 Teilnehmern

Düsseldorf: Verkehrseinschränkungen wegen erwarteter Iran-Demonstrationen mit über 20.000 Teilnehmern

in Bundesweit
Lesedauer: 3 min.

Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI und Bild mit KI erstellt

In Düsseldorf werden am Samstag, 24. Januar 2026, mehrere Demonstrationen mit Bezug zu den Protesten im Iran erwartet. Im Zentrum steht eine Großkundgebung unter dem Motto „Freiheit im Iran“, zu der nach Polizeiangaben rund 20.000 Teilnehmende angemeldet sind. Weil der Demonstrationszug durch zentrale Bereiche der Innenstadt bis zum Landtag führen soll und weitere Versammlungen am Nachmittag geplant sind, rechnet die Polizei mit spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr und setzt auf ein Großaufgebot, um die Lage zu begleiten.

Großdemonstration „Freiheit im Iran“: Route durch die Innenstadt

Die größte Versammlung des Tages soll um 13:30 Uhr beginnen. Ausgangspunkt ist die Friedrich-Ebert-Straße, von dort ist ein Marsch durch die Innenstadt bis zum Landtag vorgesehen. Mit der angemeldeten Größenordnung gehört die Demonstration zu den größten politischen Versammlungen in der Landeshauptstadt in den vergangenen Monaten. Die erwartete Teilnehmerzahl, die innenstadtnahen Sammelpunkte und die Route entlang zentraler Verkehrsachsen machen umfangreiche Maßnahmen zur Verkehrslenkung wahrscheinlich.

Die Polizei kündigte an, mit Hunderten Einsatzkräften präsent zu sein. Ziel ist es, die Versammlung zu schützen, den Zug zu begleiten und gleichzeitig den Verkehr so weit wie möglich zu steuern. Erfahrungsgemäß führt eine derartige Lage vor allem in den Stunden rund um den Beginn und das Ende eines großen Aufzugs zu Staus, kurzfristigen Sperrungen und Umleitungen, insbesondere in der Nähe von Knotenpunkten, Brücken- und Rheinuferrouten sowie rund um Regierungs- und Verwaltungsbereiche.

Weitere Versammlungen am Schadowplatz: Mehrere Zeitfenster am Nachmittag

Neben der Hauptdemonstration sind zwei weitere Veranstaltungen mit Iran-Bezug angekündigt, die den Nachmittag in der Innenstadt zusätzlich prägen dürften. Eine zweite Demonstration soll um 14:30 Uhr am Schadowplatz beginnen und in der Friedrich-Ebert-Straße enden. Dafür werden etwa 1.700 Teilnehmende erwartet. Eine dritte Kundgebung ist für den Zeitraum von 17:00 bis 19:30 Uhr ebenfalls am Schadowplatz vorgesehen, mit einer erwarteten Größenordnung von bis zu 1.500 Personen.

Damit konzentrieren sich mehrere Zeitfenster mit erhöhtem Aufkommen auf denselben innerstädtischen Bereich. Der Schadowplatz liegt in unmittelbarer Nähe stark frequentierter Einkaufsstraßen, Haltestellen und Zufahrten. Zusätzliche Sperrungen oder temporäre Einschränkungen können deshalb nicht nur den Autoverkehr, sondern auch den Lieferverkehr und den Zugang zu Parkhäusern betreffen. Auch kurzfristige Anpassungen im ÖPNV sind in solchen Lagen nicht ungewöhnlich, wenn Streckenabschnitte zeitweise nicht befahrbar sind.

Sicherheitslage und Verkehrsmanagement: Polizei setzt auf Großaufgebot

Die Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und empfiehlt für Fahrten in die Innenstadt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Hinter dieser Einschätzung steht vor allem die Kombination aus hoher Teilnehmerzahl, mehreren Demonstrationen und der Lage der Versammlungsorte in der Innenstadt. Für Einsatzkräfte bedeutet das eine parallele Aufgabe: die Gewährleistung der Versammlungsfreiheit, die Trennung von Verkehrsströmen und die Vermeidung gefährlicher Verdichtungen an Engstellen.

In Düsseldorf wird an solchen Tagen häufig punktuell gearbeitet: Straßen werden je nach Lageentwicklung zeitweise gesperrt und später wieder freigegeben. Für den Verkehr entstehen dadurch weniger planbare Effekte als bei langfristigen Baustellen. Besonders betroffen sind in der Regel die Achsen rund um den Hauptbahnhof, die Innenstadt-Ringe sowie Zubringer in Richtung Rhein und Landtag.

Einordnung: Solidaritätsproteste in NRW im größeren Kontext

Die Düsseldorfer Versammlungen stehen im Kontext einer breiteren Mobilisierung in Nordrhein-Westfalen. Parallel werden in Köln prokurdische Kundgebungen erwartet, die ebenfalls Tausende Menschen anziehen könnten. Das unterstreicht, dass die Proteste und Solidaritätsbekundungen derzeit nicht nur lokal, sondern regional organisiert sind und Sicherheits- sowie Verkehrsbehörden in mehreren Städten gleichzeitig fordern.

Fazit

Der Samstag, 24. Januar 2026, dürfte in Düsseldorf von einer außergewöhnlich hohen Demonstrationsdichte geprägt sein. Mit der Großkundgebung „Freiheit im Iran“ und zwei weiteren Versammlungen am Schadowplatz ist über viele Stunden mit Einschränkungen in der Innenstadt zu rechnen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz und stellt sich auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen ein, während der öffentliche Raum rund um Hauptbahnhof, City und Landtag zeitweise stark belastet sein dürfte.

Quellen

https://www.zeit.de/news/2026-01/24/iran-demos-mit-mehr-als-20-000-teilnehmern-erwartet

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https://www.n-tv.de/regionales/nordrhein-westfalen/Iran-Demos-mit-mehr-als-20-000-Teilnehmern-erwartet-id30278712.html

https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/verkehrseinschraenkungen–iran-demos-mit-mehr-als-20-000-teilnehmern-erwartet-37071864.html

https://www.nrz.de/lokales/duesseldorf/article410997003/iran-demos-am-wochenende-in-duesseldorf-mehr-als-20000-teilnehmende-angemeldet.html

https://www.tag24.de/nordrhein-westfalen/duesseldorf/riesige-iran-demo-angekuendigt-mehr-als-20-000-teilnehmer-erwartet-3462439

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